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SEO-Glossar: 20 Begriffe verständlich erklärt

Wer sich mit der eigenen Website beschäftigt, stolpert schnell über Fachbegriffe. In diesem SEO-Glossar haben wir 20 Begriffe verständlich erklärt, die in Gesprächen über Suchmaschinen, Relaunch und Sichtbarkeit immer wieder auftauchen. Jeweils mit einer kurzen Definition, der Bedeutung für deine Unternehmenswebsite und einem Beispiel oder einer typischen Fehlannahme.

Die Begriffe sind in fünf Gruppen sortiert, von den Grundlagen der Suche bis zur Weiterentwicklung einer Website. Über die Übersicht springst du direkt zu jedem Eintrag. Jede Erklärung hat eine feste Adresse, du kannst also auch einzelne Begriffe verlinken oder weiterschicken, wenn im Team mal wieder jemand fragt, was eigentlich ein Canonical ist.

Übersichtliche Begriffserklärungen auf geordneten Informationsblättern
01 / Gruppe

Grundlagen der Suche

Worum es bei Suchmaschinen eigentlich geht, wie Menschen suchen und wie die Ergebnisseite heute aussieht.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierung umfasst alle Maßnahmen, die eine Website für passende Suchanfragen besser auffindbar machen, ohne für Klicks zu bezahlen. Dazu gehören Technik, Inhalte, Struktur und Verweise von anderen Websites. Für ein Unternehmen ist SEO vor allem dann wertvoll, wenn sie zu Anfragen führt und nicht nur zu Besuchen. Eine verbreitete Fehlannahme: SEO sei ein einmaliges Projekt. Tatsächlich verändern sich Wettbewerb, suchverhalten und Suchmaschinen laufend. Wie wir vorgehen, steht auf der Seite Suchmaschinenoptimierung für Unternehmen.

Suchintention

Die Suchintention beschreibt, was jemand mit einer Suchanfrage erreichen will: sich informieren, eine bestimmte Website finden, Angebote vergleichen oder direkt kaufen beziehungsweise anfragen. Suchmaschinen versuchen, Ergebnisse zu zeigen, die zu dieser Absicht passen. Für deine Website heißt das: Eine Leistungsseite passt zu Suchen mit Kauf- oder Anfrageabsicht, ein Ratgeber eher zu Informationsfragen. Beispiel: Wer „Dachrinne reinigen Anleitung“ sucht, will meist selbst Hand anlegen und keinen Handwerker beauftragen. Wer die Absicht falsch einschätzt, rankt selten dauerhaft.

Keyword

Ein Keyword ist ein Suchbegriff oder eine Wortgruppe, die Menschen in eine Suchmaschine eingeben. Bei der Keyword-Recherche geht es darum, herauszufinden, welche Begriffe deine Kunden tatsächlich verwenden, wie häufig danach gesucht wird und wie stark der Wettbewerb ist. Keywords sollten natürlich im Text vorkommen. Eine typische Fehlannahme lautet: Je öfter ein Begriff auf einer Seite steht, desto besser. Übertriebene Wiederholungen verschlechtern die Lesbarkeit und helfen beim Ranking nicht. Sinnvoller ist es, verwandte Begriffe und Fragen natürlich mit abzudecken. Wie man Suchthemen nach ihrem Wert auswählt, zeigt unsere Seite SEO für Kölner Unternehmen.

SERP

SERP steht für Search Engine Results Page, also die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Sie besteht längst nicht mehr nur aus zehn blauen Links. Je nach Suchanfrage erscheinen Anzeigen, eine Karte mit Unternehmenseinträgen, Bilder, Videos, häufige Fragen oder KI-Übersichten. Für Unternehmen bedeutet das: Eine gute Position in den organischen Ergebnissen kann trotzdem weit unten auf dem bildschirm landen. Wie Anzeigen dort eingeordnet sind, erklären wir beim Online-Marketing mit Anzeigen.

02 / Gruppe

Technik und Erfassung

Wie Suchmaschinen Seiten finden, abrufen und aufnehmen, und wie du das gezielt steuern kannst.

Crawling

Beim Crawling rufen automatische Programme, sogenannte Crawler oder Bots, Webseiten ab und folgen den Links darauf, um neue und geänderte Inhalte zu entdecken. Der bekannteste Crawler ist der Googlebot. Wird eine Seite nicht gecrawlt kann sie auch nicht in den Suchergebnissen erscheinen. Typische Hindernisse sind fehlende interne Links, Serverfehler oder Sperren in der robots.txt. Gecrawlt zu werden heißt allerdings noch nicht, dass eine Seite auch in den Index aufgenommen wird.

Indexierung

Indexierung bedeutet, dass eine Suchmaschine eine abgerufene Seite verarbeitet und in ihren Index aufnimmt, eine Art riesiges Verzeichnis. Nur indexierte Seiten können in den Suchergebnissen erscheinen. Ob eine Seite aufgenommen wird entscheidet die Suchmaschine selbst, etwa anhand von Qualität, Doppelungen oder technischen Signalen. In der Google Search Console siehst du, welche Seiten indexiert sind und welche nicht, oft mit einem Hinweis auf den Grund. Nicht jede ausgeschlossene Seite ist ein Problem.

robots.txt

Die robots.txt ist eine Textdatei im Hauptverzeichnis einer Website. Sie teilt Crawlern mit, welche Bereiche sie abrufen dürfen und welche nicht. Wichtig: Sie steuert das Crawling, ist aber keine verlässliche Sperre gegen die Indexierung. Eine gesperrte Seite kann trotzdem im Index landen, zum Beispiel wenn andere Websites auf sie verlinken. Wer eine Seite aus den Suchergebnissen heraushalten will, braucht noindex und darf sie dafür gerade nicht per robots.txt sperren. Auch KI-Crawler lassen sich hier steuern, mehr dazu unter KI-Sichtbarkeit.

noindex

Noindex ist eine Anweisung im Quelltext einer Seite oder im HTTP-Header, die Suchmaschinen anweist, die Seite nicht in den Index aufzunehmen. Damit sie wirkt, muss der Crawler die Seite abrufen können. Ist sie per robots.txt gesperrt, sieht er die Anweisung gar nicht. Typische Einsatzbereiche sind interne Suchergebnisse, Dankeseiten oder Testumgebungen, etwa während eines Website-Relaunchs. Eine Fehlannahme: noindex mache eine Seite geheim. Erreichbar bleibt sie trotzdem für jeden, der die Adresse kennt.

03 / Gruppe

Seitenstruktur und Weiterleitung

Wie Adressen, Verweise und Verknüpfungen einer Website zusammenspielen. Besonders wichtig bei jedem Umbau.

Canonical

Mit dem Canonical-Tag zeigt eine Seite an, welche Adresse die bevorzugte Version eines Inhalts ist. Das hilft, wenn derselbe Inhalt unter mehreren Adressen erreichbar ist, etwa mit Filterparametern oder mit und ohne abschließenden Schrägstrich. Der Canonical ist ein Hinweis und keine Zugriffssperre: Suchmaschinen können ihm folgen, müssen es aber nicht, und Besucher erreichen alle Varianten weiterhin. Eine verbreitete Fehlannahme ist, man könne mit einem Canonical schwache Seiten einfach verstecken. Für dauerhaft umgezogene Inhalte ist eine Weiterleitung meist die bessere Wahl.

301-Weiterleitung

Eine 301-Weiterleitung führt Besucher und Suchmaschinen dauerhaft von einer alten Adresse zu einer neuen. Die Zahl ist der HTTP-Statuscode für „dauerhaft verschoben“. Suchmaschinen übertragen die Signale der alten Seite in der Regel auf das neue Ziel. Beim Relaunch einer Website sind Weiterleitungen unverzichtbar, wenn sich Adressen ändern. Wichtig ist ein inhaltlich passendes Ziel. Alte Seiten pauschal auf die Startseite umzuleiten, behandelt Google oft wie eine fehlende Seite.

XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap ist eine Datei, die Suchmaschinen eine Liste der wichtigen Adressen einer Website liefert, auf Wunsch mit dem Datum der letzten inhaltlichen Änderung. Sie hilft vor allem bei neuen, großen oder schlecht verlinkten Websites, alle relevanten Seiten zu entdecken. Hinein gehören nur Seiten, die indexiert werden sollen, also keine Weiterleitungen, Fehlerseiten oder Seiten mit noindex. Eine Sitemap garantiert keine Aufnahme in den Index. Sie ist eine Empfehlung an die suchmaschine. Bei kleinen, gut verlinkten Websites ist sie hilfreich, aber nicht zwingend.

Interne Verlinkung

Interne Verlinkung meint die Links zwischen den Seiten derselben Website, etwa im Menü, im fließtext oder in Übersichten. Sie hilft Besuchern beim Weiterlesen und zeigt Suchmaschinen, welche Seiten zusammengehören und welche besonders wichtig sind. Aussagekräftige Linktexte sind dabei besser als „hier klicken“. Ein häufiger Fehler: Wichtige Leistungsseiten sind nur über das Menü erreichbar und werden im Text nie erwähnt. Wie unsere Leistungen verknüpft sind, zeigt die Übersicht unserer Leistungen.

Lieber prüfen lassen als selbst nachschlagen?Wir sehen uns deine Website an und erklären dir, welche dieser Punkte bei dir wirklich zählen.

SEO-Angebot erhalten
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Inhalte und Darstellung

Was Suchmaschinen über eine Seite lesen, wie sie in den Ergebnissen erscheint und wie schnell sie lädt.

Title-Tag

Der Title-Tag ist der Titel einer Seite im Quelltext. Er erscheint im Browser-Tab und wird in den Suchergebnissen häufig als Überschrift des Treffers angezeigt. Ein guter Title beschreibt den Inhalt knapp und eindeutig, nennt das wichtigste Thema früh und unterscheidet sich von allen anderen Seiten der Website. Zu lange Titel werden in der Anzeige gekürzt, deshalb gehört das Wichtigste nach vorn. Google kann den angezeigten Titel außerdem selbst anpassen wenn er nicht gut zur Seite passt.

Meta-Description

Die Meta-Description ist eine kurze Beschreibung einer Seite im Quelltext. Suchmaschinen können sie als Textausschnitt unter dem Titel verwenden, wählen aber oft auch eine andere Passage aus der Seite. Sie ist kein direkter Rankingfaktor und keine Garantie für eine bestimmte Darstellung. Eine gut formulierte Beschreibung kann trotzdem dazu beitragen, dass Menschen auf dein Ergebnis klicken, weil sie schon vorher erkennen was sie erwartet. Jede Seite sollte eine eigene haben.

Strukturierte Daten

Strukturierte Daten sind maschinenlesbare Zusatzangaben im Quelltext, meist im Format JSON-LD nach dem Vokabular von schema.org. Sie beschreiben zum Beispiel, dass es sich um ein Unternehmen, eine Veranstaltung oder eine Anleitung handelt, und machen Angaben wie Name oder Kontaktdaten eindeutig. Suchmaschinen können darauf basierend besondere Darstellungen zeigen, garantieren sie aber nicht. Die Angaben müssen zum sichtbaren Inhalt passen, ihre saubere Einbindung gehört zur technischen Umsetzung einer Website. Erfundene oder versteckte angaben verstoßen gegen die Richtlinien der Suchmaschinen.

Core Web Vitals

Die Core Web Vitals sind drei Kennzahlen, mit denen Google die Nutzererfahrung beim Laden und Bedienen einer Seite bewertet. Largest Contentful Paint (LCP) misst, wie schnell der größte sichtbare Inhalt erscheint, gut sind höchstens 2,5 Sekunden. Interaction to Next Paint (INP) misst die Reaktion auf Eingaben, Ziel sind höchstens 200 Millisekunden. INP hat 2024 die frühere Kennzahl FID abgelöst. Cumulative Layout Shift (CLS) misst Verschiebungen beim Laden, gut ist ein Wert bis 0,1. Bewertet werden echte Nutzerdaten, nicht nur Messungen im Labor. Schnelle Seiten sind ein fester Bestandteil von gutem Webdesign.

05 / Gruppe

Relevanz und Weiterentwicklung

Was über die einzelne Seite hinaus zählt, wie lokale Suche funktioniert und wie man Erfolg einordnet.

Local SEO

Local SEO bezeichnet Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen bei Suchen mit Ortsbezug besser gefunden wird, etwa „Elektriker Bonn“ oder „Bäckerei in der Nähe“. Dazu gehören klare Ortsangaben und Leistungsseiten auf der Website, ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil, einheitliche Firmendaten in Verzeichnissen und echte Bewertungen. Website-Ergebnisse und Kartenansicht folgen dabei unterschiedlichen Regeln. Eine Fehlannahme: Viele fast gleiche Seiten mit wechselnden Ortsnamen würden helfen. Meist schaden sie eher, als dass sie nützen. Wie wir lokale Suche angehen, steht auf der Seite SEO in Bonn.

Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Website auf deine. Suchmaschinen werten solche Verweise als Hinweis darauf, dass ein Inhalt relevant oder vertrauenswürdig ist. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern die Qualität und der thematische Zusammenhang: Ein Link von einem regionalen Branchenverband ist mehr wert als viele Einträge in beliebigen Verzeichnissen. Gekaufte Links oder Tauschnetzwerke verstoßen gegen die Google-Richtlinien und können einer Website schaden, statt ihr zu helfen.

Conversion-Rate

Die Conversion-Rate gibt an, wie viel Prozent der Besucher eine gewünschte Handlung ausführen, zum Beispiel ein Formular absenden, anrufen oder sich bewerben. Besuchen 1.000 Menschen eine Seite und fragen 20 davon an liegt die Conversion-Rate bei zwei Prozent. Sie zeigt, wie gut eine Seite aus Besuchern Kontakte macht, und ist für Unternehmen oft aussagekräftiger als reine Besucherzahlen. Mehr Besucher mit unpassender Absicht senken sie eher. Gut geplante Websites mit klaren Anfragewegen helfen dabei.

GEO / KI-Sichtbarkeit

GEO steht für Generative Engine Optimization und beschreibt Maßnahmen, mit denen Inhalte in Antworten KI-gestützter Suchangebote besser berücksichtigt werden können. Dazu zählen verständliche Inhalte, eindeutige Unternehmensangaben, nachvollziehbare Quellen und technische Zugänglichkeit, also im Kern vieles, was auch gute SEO ausmacht. Eine Aufnahme in bestimmte KI-Antworten kann niemand garantieren, und die Messbarkeit ist eingeschränkt. Mehr dazu erklärt unsere Seite KI-Sichtbarkeit als Ergänzung zur SEO.

Ein Begriff fehlt dir oder du willst wissen, was davon für deine eigene Website wichtig ist? Dann frag einfach nach. Bei x-werk erklären wir lieber einmal mehr, als dass du mit Fachchinesisch allein bleibst. Das Glossar ergänzen wir nach und nach, wenn uns in Gesprächen neue Fragen begegnen.

Genug Theorie. Wie steht deine Website da?

Schick uns die Adresse deiner Website. Wir zeigen dir, welche der Begriffe aus diesem Glossar bei dir gerade die größte Rolle spielen.

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